Shisha Kohle

Damit deine Shisha schön raucht, müssen alle Bausteine der Wasserpfeife stimmen, deshalb ist es genau so wichtig, die richtige Kohle zu wählen. Denn sie ist quasi der Motor - ohne die richtige Kohle bekommt der Tabak nicht die Hitze, die er zum Warmwerden benötigt, und die Rauchentwicklung wird nicht deinen Wünschen entsprechen.

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Shisha Kohle

Damit deine Shisha schön raucht, müssen alle Bausteine der Wasserpfeife stimmen, deshalb ist es genau so wichtig, die richtige Kohle zu wählen. Denn sie ist quasi der Motor - ohne die richtige Kohle bekommt der Tabak nicht die Hitze, die er zum Warmwerden benötigt, und die Rauchentwicklung wird nicht deinen Wünschen entsprechen.

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Dabei unterscheiden wir zwischen zwei Sorten. Es gibt selbstzündende, die Lösung für Einsteiger und für unterwegs, und Naturkohle – diese bietet unverfälschten Geschmack, auch gibt sie länger und viel mehr Hitze ab als die praktischen Selbstzünder.

Dein Wohl liegt uns am Herzen – deshalb sagen wir es lieber einmal zu viel als zu wenig. Es ist wirklich wichtig, dass du keine Experimente wagst und nicht auf Grillkohle oder andere brennbare Materialien zurückgreifst. Hier kannst du große gesundheitliche Schäden davontragen.

Naturkohle – wenn´s gut werden soll

Schauen wir uns zunächst Naturkohle an und, was das eigentlich ist. Die Varianten, die wir hauptsächlich kennen, bestehen aus Schalen von Kokosnüssen. Es ist zwar auch Holzkohle erhältlich, aber diejenige aus Kokosnuss ist viel besser und dementsprechend weiterverbreitet. Kokosnussschalen verbrennen sehr gleichmäßig, erzeugen viel Hitze und geben sie kontinuierlich an den Tabak im Shisha Kopf ab. Am wichtigsten ist aber, dass sie geruchslos verbrennen, sodass du einen unverfälschten Geschmack aus deiner Wasserpfeife erhältst. Außerdem halten sie im Vergleich zu anderen Varianten sehr lange: Eine Naturkohle liefert mindestens eine Stunde die entsprechende Hitze. Je nach Tabak und Kopf reichen meistens 3 Naturkohlen aus – für 1,5 Stunden deines Shisha Vergnügens.

Der Nachteil an ihnen ist, dass man definitiv eine externe Hitzequelle benötigt, um sie anzuzünden. Bekommt man selbstzündende noch mit einem Feuerzeug und der Magnesiumbeschichtung zum Glühen, dauert es bei der natürlichen Variante bis zu 10 Minuten, bis diese auf Betriebstemperatur sind – das klappt mit einem Feuerzeug dann doch eher weniger gut.

Shisha Kohle anzünden – einfacher geht’s nicht

Hierfür nutzt man einen Kohleanzünder oder dafür vorgesehenen Ofen. Diese kleinen Helfer ziehen ihren Strom aus einer normalen Steckdose. Du platzierst die Naturkohle einfach gleich zu Beginn, noch bevor du mit dem Aufbau der Shisha anfängst, auf dem Anzünder. Während sie durchbrutzeln, kümmerst du dich dann um die Shisha – nach 10 Minuten ist deine Wasserpfeife dann fertig zum Rauchen, und deine Kohlen auch. Preislich geht es bei ca. 20€ los, wobei so ein Anzünder alles andere als ein Verschleißteil ist – da hat man schon eine ganze Weile was von! Naturkohle an sich ist außerdem günstiger als selbstzündende, die Anschaffung eines Anzünders wird sich deshalb schnell amortisiert haben.

Fazit: Einfacher geht’s nicht, und dein Raucherlebnis wird es dir danken!

Für unterwegs lässt es sich auch auf Bunsenbrenner zurückgreifen: Je nach Aufbau platziert man die Naturkohle auf dem Bunsenbrenner oder in einem hitzebeständigen Gefäß. Dabei dauert das Anzünden etwas länger als mit einem Anzünder.

Welche Naturkohle nehme ich?

Mittlerweile hat sich die 1 kg Packung durchgesetzt. Hier finden sich 72 Würfel mit 2,5 cm in Länge, Breite und Tiefe drin. Je nachdem, wie viele Kohlen du auf dem Tabakkopf bevorzugst (wir sind uns da bis heute nicht ganz einig), reicht ein Kilo für knapp 24 Shishas. Wer den Preis noch ein bisschen drücken möchte, greift gleich zu Vorteilspackungen.

Kassenschlager ist derzeitig die Naturkohle von TOM Cococha – im Grunde ist es aber eine Frage der persönlichen Präferenz. Andere schwören auf Cocobrico und wieder andere greifen zu Brodator, weil sie vielleicht schon eine Shisha der Marke haben.

So findet man hin und wieder auch andere Formen und Maße: etwas größere Würfel mit einer Seitenlänge von 2,6 cm oder längliche Sticks mit sechs Seiten. Je nach Shisha Setup lohnt es sich für dich vielleicht, verschiedene auszuprobieren und deinen persönlichen Liebling herauszufinden.

Selbstzündende Kohlen – eine Notlösung?

Widmen wir uns nun noch den Selbstzündern – sind sie vielleicht zu Unrecht in Verruf geraten? Die Selbstzünder werden aus zusammengepresstem Kohlestaub hergestellt. Man erhält sie als runde Tabletten mit Durchmessern von 33 mm, 38 mm, 40 mm oder 44 mm. Auch Ringe bzw. Donut-förmige selbstzündende Kohlen sind erhältlich. Im besten Fall bedeckt sie den Kopf zu einem großen Teil, sodass der Tabak gut Hitze abbekommt. Die verbeitesten Marken sind Three Kings und Al Fakher.

Kommen wir nun zu den Vorteilen. Wie der Name schon sagt, entzünden sie sich mit wenig Hitze quasi von selbst. Das Magnesium außen rum verbrennt und auch im Staub sind Stoffe, die die Verbrennung anregen. Dadurch hast du die Möglichkeit überall und wo du willst, nur mit Hilfe eines Feuerzeuges, eine Shisha zum Rauchen zu bringen. Das bedeutet Freiheit und Unabhängigkeit.

Die Nachteile sollte man sich aber ebenso anschauen: Selbstzündende Kohlen haben einen gewissen, teils auch unangenehmen, Eigengeschmack, der dich beim Genuss deiner Wasserpfeife stören könnte. Außerdem entwickeln sie weniger Hitze, wodurch sich weniger Rauch bildet und der Geschmack flacher wahrgenommen wird. Die Brenndauer liegt knapp bei der Hälfte: zwar würde deine Shisha bzw. der Tabak noch Rauch hergeben, aber die Selbstzünder sind nach 30 bis 45 Minuten einfach abgebrannt.

Beim Anzünden muss trotzdem sehr aufgepasst werden. Die entstehenden Gase dürfen nicht eingeatmet werden. Auch brechen Selbstzünder leicht auseinander – und heiße Shisha Kohle willst du nicht auf dem Zimmerboden haben. Zusätzlich muss ein Schutz vor Funkenflug vorhanden sein, ansonsten können kleine schwarze Brandflecken die Folge sein.

Fazit: Es ist eine Frage deiner persönlichen Vorlieben. Wenn du eine Wasserpfeife unterwegs – zum Beispiel am See oder am Strand – rauchen möchtest, ist es nie verkehrt, auf diese praktische Variante zurückgreifen zu können. Für den Wasserpfeifengenuss daheim stehen die Selbstzünder jedoch weit hinter Naturkohlen.

Alufolie, Kaminaufsatz, Windschutz – das Hitzemanagement

Abschließend wollen wir dir noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, damit deinem Shisha Genuss wirklich nichts mehr im Wege steht. Ist die Naturkohle am Glühen und der Kopf mit Shisha Tabak befüllt, stellt sich die Frage, wie diese am besten auf dem Kopf platziert wird.

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Am bekanntesten ist die klassische Alufolie aus dem Haushalt. Zwei bis vier Lagen werden übereinander gelegt und auf den Tabakkopf gespannt. Nun werden Löcher mit einem spitzen Gegenstand reingestochen - und fertig! An sich ist deine Shisha ready to smoke. Haushaltsalufolie ist nicht ideal, besser wäre spezielle Alufolie für Shishas, denn diese ist stabiler und kann dichter angebracht werden. Auch ist die Verteilung und Anzahl der Löcher eine Optimierung wert. Stelle dir hierzu die Fragen: Wie viel Hitze benötigt mein Tabak und wo sind die Löcher? Weniger Löcher bedeuten mehr Hitze aber auch schlechteren Durchzug – außerdem willst du Luft um den Tabak zirkulieren lassen, sodass der Geschmack besser wird.

Eine wirklich narrensichere Methode ist der Kaminaufsatz. Sag der Alufolie den Kampf an! Ein Kamin-Set besteht aus Tonkopf und einem Metallaufsatz. Der Kamin wird auf dem Kopf platziert und mit 3 bis 4 Kohlen bestückt. Bei den Vorteilen gerate ich ein bisschen ins Schwärmen: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass zu viel Hitze an den Tabak gelangt, da der Tabakkopf das von selbst reguliert. Auch speichert das Kamin-Set Hitze besser und der Tonkopf wird ordentlich heiß – und genau das wollen wir ja, denn so ergibt sich die beste Rauchentwicklung. Auch sind die Löcher oder das Gitter viel feiner, was dem Durchzug zu Gute kommt. Ab 12€ bist du dabei – und es lohnt sich. Der Kopfbau ist total einfach und dein Shisha-Vergnügen wird auf das nächste Level angehoben.

Egal für welche Art du dich entscheidest: Die Kohlen platzierst du zunächst möglichst weit am Rand. Wir wollen den Tabakkopf zunächst erhitzen, damit die Molasse die Chance hat, gleichmäßig zu verdampfen. Merkst du nach dem Anziehen, was zwischen 3 und 8 Minuten dauern sollte, dass der Tabak mehr Hitze benötigt, weil die Rauchentwicklung nicht deinen Vorstellungen entspricht, dann verschiebst du die Kohlen weiter in die Mitte. Das Gegenteil gilt, wenn es kratzt – dann schiebst du sie weiter nach außen oder nimmst eine runter – dein Tabak darf in keinem Fall verbrennen. Zuletzt solltest du sie regelmäßig von der entstandenen Asche befreien. Die Asche wollen wir nicht im Tabakkopf haben.